Vom Laien zur eigenen Webseite – Ich habe es geschafft

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Ich reise sehr viel und sehr gerne. Kurz bevor ich Abreise, kommt immer wieder die Frage auf, wirst du einen Blog erstellen? Schickst du uns Fotos zu? Über welchen Kanal können wir dir folgen etc.?

Ich fand die Idee mit dem eigenen Blog schon immer sehr „schick“, und ich würde über einen Kanal all meine Reiseinformationen zusammenbringen. Ich könnte meine Gedanken/Ideen, schöne Momente und meine kulinarischen Highlights mit euch teilen.

Ich habe es sehr bereut, diesen Blog nicht bereits vor meinem Sabbatical erstellt zu haben. Die Zeit war so wunderschön und einzigartig – dies hätte ich gerne mit euch geteilt. Nun steht die nächste Reise (Mitte Dezember) an, und diesmal werde ich meine Vorbereitungen und Erlebnisse mit euch teilen.

Der Weg zum eigenen Blog war jedoch sehr lang. Nach meinem Sabbatical kam ich in Deutschland wieder an und die Pläne waren sehr gross. Mitunter auch der Plan, einen eigenen Blog zu erstellen. Ein Laptop musste her. Gesagt, getan. Bestellung war abgeschickt, und da war er nun. Mein Laptop und ich. Auge in Auge – aber fast 7 Monate haben wir uns nicht berührt. Vor einem Monat, lag ich mal wieder auf der Couch und zappte mit vielen Ideen in meinem Kopf durch das langweilige Fernsehprogramm. Ich dachte mir „was machst du hier“? Ich möchte mein Leben verändern und das geht nicht mit dieser TV-FERNbedienung. Die FERN-bedienung bringt mich weder in die Ferne, noch bedient sie mich. Die erste und gute Idee war dann, den Fernseher aus zu schalten, und meinen Laptop einzuschalten.

Was mir aber zunächst fehlte, war mein Blog-Name. Am 05. Oktober 2016 um 23:05 Uhr, im Bett, war die Idee da. Ich musste sofort meine beste Freundin informieren. Oh Ton: „Ich hatte grad einen Geistesblitz“. Und was passiert wenn man gute Freunde hat? Sie ermutigen und fordern einen.

Schritt 1 – der richtige Blog-Name go3_lang_neu

Ich habe mich für Liberty Taste entschieden, weil dieser Name mich komplett beschreibt. Ich reise, koche & esse gerne. „Liberty Taste“ verleitet mich auch immer wieder zum träumen. „Liberty“ die totale Freiheit und „Taste“ das Leben in vollen Zügen „schmecken“. Hach, ich muss wieder lächeln. Und vielleicht fühlt sich dein erstes Logo auch so an?


Schritt 2 – ist dein Name auch als Domain verfügbar?

Ich überprüfte ob die Domain „libertytaste“ noch frei ist. Im Internet findest du sehr viele Seiten um zu überprüfen, ob dein gewünschter Domain-Name verfügbar ist.
Da ich einen deutschen Blog betreibe, habe ich mich für die Domainendung „.de“ entschieden. Sollte diese Domain nicht frei sein, kannst du auf eine internationale Domainendung „.com“ ausweichen.
Das war ein Zeichen. Im Bett, überglücklich und aufgedreht. Tja – versuch da mal zu schlafen.

Schritt 3 – Logogo3_neu_retina

Das Logo muss nicht gleich am Anfang erstellt werden – daher nicht zwingend Schritt 3.
Bei Fiverr gibt es die Möglichkeit Logos, WebSeiten etc. erstellen zu lassen und man hat eine Auswahl an weltweiten Designern. Ich habe mich für einen Designer in USA entschieden. Du hast freie Auswahl an Designern. Da ich aber eine klare Vorstellung von meinem Logo hatte, habe ich den Auftrag bei Fiverr storniert und mir bei Canva selber mein Logo erstellt. Canva ist eine Software für Grafikdesign, lässt sich kinderleicht bedienen und ist kostenlos. Wie findest du mein Logo?


Schritt 4 – den richtigen Webhoster finden 

Auch hier stand das WorldWideWeb (www) mir mit Rat und Tat zur Verfügung. Nachdem ich mich auf einigen Foren durchgelesen habe, habe ich für mich entschieden, dass Host Europe mein richtiger Anbieter ist. Warum? Weil….:

  • 3,99 Euro im Monat
  • 25 GB Web-Speicherplatz
  • 10 GB E-Mail Speicherplatz
  • 5 MySQL Datenbanken
  • Datensicherung erfolgt 1 mal am Tag

Und für mich ein sehr wichtiger Punkt, der „Rund um die Uhr Support“. Den netten Support durfte ich beim einrichten meiner Website gleich mal testen. Wie gesagt, ich bin ein Laie. Und das hat sich dann auch schnell herausgestellt. Beim einrichten meiner Webseite, fehlten einige Optionen auf meinem Host Europe Account. Der liebe Supportmann, hat mich dann noch am Abend aufgeklärt, dass ich nur meinen Domainnamen gebucht habe, aber noch keinen Webhosting-Vertrag abgeschlossen habe. Das kann man aber innerhalb von Sekunden nach buchen. So – jetzt hatte ich meine Domain und ein Webhosting-Anbieter. Lustig war es, aber auch erfolgreich.


Schritt 5

Hhhmm, wie komme ich jetzt zu meinem Blog? Auf Empfehlung vieler Blogger habe ich mich für WordPress entschieden. Auf YouTube findest du viele Anleitungen WordPress zu installieren. Meine liebe Freundin Verena N. von morgenroutinen.de ist aktuell auch im Thema „WordPress“ und hat mir netterweise ihre Hilfe angeboten. Da ich einen sehr grossen Respekt vor der mir unbekannten WordPress Welt hatte, habe ich ihre Hilfe angenommen. Auf der Couch haben wir dann mit dem telefonischem Support von Daniel W. das ganze zum laufen bekommen. Yippi – Liberty Taste – da war sie nun. Meine Webseite – meine leere WordPress Seite die erstmal gefüllt werde musste.

Ena sagte mir dann, jetzt musst du noch dein „Theme“ (vom Englischen für „Thema“ oder „Motiv“) für dich finden. Das ist quasi deine Visitenkarte/Aussehen für deinen Blog. Dein Kleidungsstück. Und wie es bei uns Frauen so ist, habe ich Tage gebraucht, um das richtige Theme für mich zu finden.

Um eine Vorstellung einiger Themes zu bekommen, habe ich mir Seiten von meinen Top 10 Bloggern angeschaut.
Zum Thema Themes, kommt man schnell auf die Anbieter Elmastudio und Themesforest. Bei Elmastudio habe ich mir nach Tage langem suchen, ein Theme gekauft und eingerichtet. Mit diesem Theme habe ich mich aber nicht wohlgefühlt, und bin dann weiter auf die Theme-Seite „Themeforest“  – auch hier habe ich Stunden auf der Seite verbracht. Bei Themeforest habe ich dann mein passendes Theme gefunden, gekauft und bin happy damit. Und jetzt heisst es probieren, geht über studieren.

Das e-book „BERUF: REISEBLOGGER“ von 101 Places von Patrick Hundt empfehlen kann ich dir sehr empfehlen. Hier erhältst du auf 200 Seiten sehr hilfreiche Informationen. Und das schöne ist, es ist komplett kostenlos.

Wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du das auch.

Und, wie findest du meine Webseite?

Deine Liberty Taste

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